SPÖ-Novak: „Ziehen wir die richtigen Schlüsse aus der Krise!“

IFES-Umfrage zeigt hohe Zustimmung zu höherem Arbeitslosengeld, Arbeitszeitverkürzung und Sozialstaat

Wien (OTS/SPW) „Die Coronavirus-Krise und ihre Folgen verlangen eine genaue politische Analyse und klare soziale Antworten. Eine Stärkung des Sozialstaates, eine Erhöhung des Arbeitslosengeld und die aufrichtige Debatte über Vermögens- und Erbschaftssteuern sind meiner Meinung nach unabdingbar“, kommentierte die Landesparteisekretärin der SPÖ Wien, Barbara Novak, die Ergebnisse einer aktuellen IFES-Umfrage im Auftrag der GPA-djp.

76 Prozent der befragten Österreicher und Österreicherinnen bezeichneten in der Befragung die steigende Arbeitslosigkeit als ihre größte Sorge, gefolgt von der Schere zwischen Arm und Reich (ebenfalls 76 Prozent), einer tiefgreifenden Wirtschaftskrise (75 Prozent) und der Klimakrise (72 Prozent). „Diesen Menschen muss die Politik wieder Hoffnung auf eine Trendwende geben. Die Ablehnung der Erhöhung des Arbeitslosengeldes oder des vom ÖGB geforderten Corona-Tausenders für die HeldInnen der Krise durch die Bundesregierung weisen aber leider in eine komplett andere Richtung“, so Novak.

Dabei würden die Umfragezahlen eindrucksvoll zeigen, dass die Bevölkerung die richtigen Schlüsse aus der Krise zieht. 89 Prozent sehen in einem starken Sozialstaat das beste Rezept, um Krisen gut zu überstehen. Starke Gewerkschaften (76 Prozent) und eine gelebte Sozialpartnerschaft (84 Prozent) sind dafür für die Befragten auch in Zukunft unabdingbar. Und auch bei der Frage um Bewältigung der Krisenkosten zeichnet sich ein klares Bild ab: 86 Prozent befürworten Digitalsteuern für Unternehmen wie Amazon & Co., 73 Prozent halten Erbschafts- und Vermögenssteuern ab 1 Million Euro für sinnvoll.

„Diese Ergebnisse sind ein klarer Auftrag an die türkisgrüne Bundesregierung, von ihrem bisherigen Kurs der Millionengeschenke für reiche Unternehmer abzugehen und endlich Politik im Sinne der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu machen. Diese haben das Land während der Krise am Laufen gehalten, nun müssen sie dafür auch belohnt werden und dürfen nicht im Stich gelassen werden“, stellte Novak abschließend fest.

(Schluss) pm

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