Staatssekretärin Lunacek betroffen vom Ableben von Lois Weinberger

Wien (OTS) „Lois Weinberger hat den Begriff der Kunst neu interpretiert und die Auseinandersetzung über das Verhältnis von Kunst und Natur zum Thema gemacht. Damit gab er Impulse, die weit über den unmittelbaren Kulturbetrieb hinausgingen. Er war ein Künstler, der mit seinen Werken Aufmerksamkeit erzeugte, weil sie neue Wege des Denkens vorwegnahmen, und provozierten. Weinberger mahnte nicht, sondern er hinterfragte zum Teil humorvoll selbst die Fragen der Zeit. Er hat der Kunst Bedeutung gegeben und wird mit seinen Arbeiten für uns immer von Bedeutung sein“, so Staatssekretärin für Kunst und Kultur Ulrike Lunacek zum Tod von Lois Weinberger. „Mein tiefes Mitgefühl gilt in diesen Stunden seiner Frau Franziska, mit der er seit vielen Jahren gemeinsam arbeitete, und seiner Familie.“

Lois Weinberger, geboren 1947 in Stams, Tirol, hat sich in kontinuierlicher künstlerischer Arbeit seit den siebziger Jahren zu einem der originellsten und profiliertesten Künstler Österreichs entwickelt. Sein Werk wurzelt einerseits sehr stark in der Landschaft und den sozialen Gefügen des Oberinntals, andererseits gelang es ihm wie kaum einem anderen ein Werk zu schaffen, das seine Wirkungen auch weit über die Grenzen Österreichs entfalten konnte. 2009 konzipierten Weinberger und seine Frau Franziska den Österreichbeitrag auf der Kunstbiennale Venedig mit einem Container namens ‚Laubreise’. Mit Aktionen wie 2012 dem “Wild Cube”, einem hohen Stahlkäfig vor dem 21er Haus in Wien, in dem Spontanvegetation ohne menschliches Zutun erfolgte – hat er weltweit Beachtung und Anerkennung gefunden. Von Seiten der Republik erhielt Lois Weinberger zahlreiche Auszeichnungen. So wurde sein Schaffen 1985 mit dem Förderungspreis für Bildende Kunst und 2005 mit dem Österreichischen Kunstpreis gewürdigt. Zudem wurde er 2007 mit dem Berufstitel Professor geehrt.

Rückfragen & Kontakt:

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Mag. Heike Warmuth
Pressesprecherin der Staatssekretärin für Kunst und Kultur
+43 6646104501
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