„Thema“ über das Familiendrama in Diplomatenfamilie

Am 15. Jänner um 21.10 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Christoph Feurstein präsentiert „Thema“ am Montag, dem 15. Jänner 2018, um 21.10 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Familiendrama in Diplomatenfamilie

Beim weihnachtlichen Familienfest in der Wiener Innenstadtwohnung soll es passiert sein: Ein pensionierter Diplomat soll seine vierjährige Enkeltochter sexuell missbraucht haben. Die Mutter flieht mit ihren beiden Kindern ins Wiener Donauspital. Dort erstickt sie ihren acht Monate alten Sohn und versucht, sich selbst zu töten. Die vierjährige Tochter bleibt zurück. Sein Mandant sei unschuldig, sagt Rudolf Mayer, Anwalt des verdächtigen Großvaters. Er führt die traumatische Kindheit der Schwiegertochter ins Treffen. Was steckt tatsächlich hinter dem Familiendrama? Wie werden Kleinkinder von den Behörden befragt? Wie kann man sie schützen? Christian Zechner und Christoph Seibel haben recherchiert.

Omas auf den Barrikaden

„Alt sein heißt nicht stumm sein“, sagt Monika Salzer, evangelische Pfarrerin im Ruhestand und ehemaliger „Dancing Star“. Die fast 70-Jährige will ältere Frauen motivieren, wieder politisch aktiv zu werden. Denn bei vielen Frauen sei das Engagement aus ihrer Jugend in den Jahren der Kindererziehung und des Berufs in den Hintergrund geraten. „Erst im Alter haben wir wieder mehr Zeit, um für die eigenen Anliegen und jene unserer Kinder und Enkelkinder zu kämpfen“, meint Salzer. In wenigen Wochen ist ihre Facebook-Gruppe „Omas gegen rechts“ auf 300 Mitglieder angewachsen und vereint Frauen mit ganz unterschiedlichen Biografien, berichtet Martin Steiner.

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt – Leben mit bipolarer Störung

„Ich hab kuriose Diagnosen bekommen, das ging bis zu ,Sie sind halt wetterfühlig‘“, erzählt Stephanie Ehrmann. 29 Jahre lang lebte sie mit einer bipolaren Störung – ohne es zu wissen und ohne hilfreiche Therapie. Früher unter dem Begriff „manisch-depressiv“ bekannt, erleben Betroffene abwechselnd Phasen von extremen Hochgefühlen und tiefen Depressionen. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde dieses Krankheitsbild jetzt durch das Theaterstück „Die Welt im Rücken“ bekannt. Burgschauspieler Joachim Meyerhoff hat für seine Darstellung eines bipolaren Patienten den Nestroypreis gewonnen. Christoph Bendas hat mit Menschen gesprochen, die ein Leben mit der Krankheit meistern.

Murathan Muslu und die „Vorstadtweiber“

Er sorgt in der dritten Staffel für weiche Knie – Murathan Muslu verdreht den „Vorstadtweibern“ (immer montags um 20.15 Uhr in ORF eins) als männlicher Neuzugang in der Serie den Kopf. Der 36-jährige Wiener mit türkischen Wurzeln wird als Shootingstar in der Branche gehandelt und hat allein 2017 in zehn Fernsehproduktionen mitgewirkt. In Ottakring, wo er zu Hause ist, merkt Muslu von dieser Bekanntheit nicht viel, meint er: „Ich bin mit den gleichen Leuten befreundet wie früher, die freuen sich einfach für mich.“ Erst vor drei Jahren hat er seinen Job als Installateurgehilfe am Bau an den Nagel gehängt. Eva Kordesch hat er erzählt, woran er dennoch merkt, dass er jetzt bekannt ist und warum er sich ungern vor der Kamera auszieht.

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