Tierschutz-Kennzeichnung statt Namensstreit! | VGT

VGT reagiert auf Tierfabrikbetreiber Auer: Agroindustrie soll Tierschutz kennzeichnen satt verbissen gegen pflanzliche Alternativen zu kämpfen

Wien (OTS) - Jakob Auer fordert in einer Presseaussendung dass nur Tierprodukte bestimmte Namen tragen dürften. Er ist selbst Schweine-Tierfabrikbesitzer. Als solcher hat er großes Interesse tierquälerische Schweine-Massentierhaltung im Verborgenen zu halten, damit sie unerkannt bestehen bleiben kann. In einer Presseaussendung fordert er gesetzliche Verbote, um gesunde Tierschutz-Alternativprodukte zu verhindern!

Gefahr Soja-Schnitzel?

Jakob Auer hat scheinbar Angst vor Soja-Schnitzeln und geräuchertem Tofu. Als Bauernbund-Präsident kennt er Soja vermutlich als Schweinefutter. Es ist nur für Tierfutter erlaubt gentechnisch verändertes Soja tonnenweise aus ehemaligen Regenwald-Gebieten nach Europa zu importieren. Es kommt zu etwa 15 Prozent ins Schweinefutter und gilt dort als wichtige Eiweiß-Quelle. So zerstört der Tierfleisch-Konsum tropischen Regenwald - und nicht die geringe Menge an österreichischen Soja, das in vegetarischen und veganen Speisen verarbeitet wird.

Alternative pflanzliche Lebensmittel

Dass diese enorme Ressourcenverschwendung der Massentierhaltung das Klima schädigt, sollte sich eigentlich auch im Bauernbund herumgesprochen haben. Doch statt die Qualität der Tierhaltung zu verbessern und auf ein vernünftiges Maß zu reduzieren, kämpft der Bauernbund verbissen gegen gesunde Alternativen zu Fleisch. Artgemäße Tierhaltung ist nur flächendeckend möglich, wenn der Fleischkonsum und dadurch die Anzahl der gehaltenen Tiere reduziert wird. David Richter vom VGT an Jakob Auer: "Auch pflanzliche Lebensmittel wachsen in Österreich, unsere Landwirtschaft bietet ein breites Spektrum an gesunden Alternativen zu Fleisch. Im Sinne des Umweltschutzes und der menschlichen Gesundheit sollten auch Sie zur Einsicht kommen, dass dieser Tierfabrik-Wahnsinn ein Ende haben muss."

David Richter weiter: "Wir vom VGT fordern wirkliche KonsumentInneninformation. Niemand wird ein Soja-Schnitzel mit einem Schweine-Schnitzel verwechseln. Aber die Menschen werden von Produktnamen und vermeintlichen Gütesiegeln in die Irre geführt und zum Kauf von Tierleid-Fleisch verleitet. Fleisch nach (Tierschutz-)Qualität zu kennzeichnen wäre eine wirkliche und wichtige Hilfe für KonsumentInnen."

Im Rahmen der Aktion 7/7 - 7 Tage, 7 Betriebe, hat der VGT kürzlich auf die fürchterlichen Bedingungen in der Schweinehaltung aufmerksam gemacht und große Bestürzung ausgelöst. Schweine-Quälerei als alltägliche Normalität in Österreichs-Stallungen.

Umfassende Infos dazu auf www.fleischherkunft.at

Rückfragen & Kontakt:

VGT - Verein gegen Tierfabriken
David Richter
Kampagnenleitung
06765852629
david.richter@vgt.at
http://vgt.at



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