“Vorbild für Vorbilder” – Franz Ruf ist oberster Polizist Österreichs

Salzburger Landespolizeidirektor und BVT-Reformer Franz Ruf folgt General Franz Lang als Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit nach

Wien (OTS) Bei der Inaugurationsfeier am 1. Juli 2020 im Innenministerium in Wien begrüßten Innenminister Karl Nehammer und Generalsekretär Helmut Tomac Franz Ruf im Amt des Generaldirektors für die öffentliche Sicherheit.

„Der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit ist der oberste Polizist. Er trägt die Verantwortung für mehr als 29.000 Polizistinnen und Polizisten und Ist zugleich auch Vorbild. Franz Ruf ist Vorbild für Vorbilder – er gibt die Richtung vor indem er vorangeht. Er ist ein Garant für die Handlungssicherheit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Innenminister Karl Nehammer.

Der langjährige Landespolizeidirektor von Salzburg gab in seiner ersten Ansprache als höchster Polizist im Land einen kurzen Ausblick auf die Pläne seiner Amtszeit. “Das wichtigste Element in unserem Sicherheitsressort sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die österreichische Polizei ist eine der besten der Welt. Sie ist so gut, weil sie sich immer wieder hinterfragt, reformiert und erneuert. In meiner Rolle als Generaldirektor werde ich diese Modernisierung vorantreiben”, sagte Ruf. Als eines der wichtigsten Beispiele für Reformen nannte er die Neuaufstellung des BVT und unterstrich, dass internationale Vernetzung essenziell sei, weil Kriminalität international sei und nur durch internationale Kooperation bekämpft werden könne. “Die Beauftragung zur Leitung des Projektes zur BVT-Reform sehe ich als große Aufgabe, der ich mich gemeinsam mit einem Team an hochqualifizierten Expertinnen und Experten gestellt habe. Dieses Projekt werde ich, auch in meiner nunmehrigen Position als Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, entsprechend der bisherigen Planung, zum Abschluss bringen. Die wesentlichen Projektinhalte sollten zu Jahresende abgeschlossen sein.”

Nach der Behördenreform 2012 war Franz Ruf Salzburgs erster Landespolizeidirektor, über diese Jahre sagt er: “Das Engagement aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermöglichte während meiner Amtszeit als Landespolizeidirektor in Salzburg eine deutliche Steigerung der Aufklärungsquote in der polizeilichen Kriminalstatistik von 44,9 Prozent im Jahr 2012 auf 54,8 Prozent im Jahr 2019. Dieser Erfolg ist auf ein Bündel von polizeilichen Maßnahmen sowie die hervorragende kriminalistische Arbeit in allen Bereichen der Landespolizeidirektion zurückzuführen.”

Der Generaldirektor im Innenministerium, Helmut Tomac, ging auf die Funktionen und Leistungen von Ruf ein, wie die Mitgliedschaft im Menschenrechtsbeirat sowie im Projektteam zur Behördenreform 2012 und die Leitung des BVT-Reformprojekts. „Franz Ruf ist dafür bekannt, dass er es in hohem Maße versteht, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Verständnis der Polizeiarbeit als Dienstleister am Bürger, als Vertreter von Recht und Menschenrechten zu leiten und zu motivieren“, sagte der Generalsekretär. Den scheidenden Generaldirektor und Direktor des Bundeskriminalamts Franz Lang bedachte Tomac mit anerkennenden Worten.

Als Gäste waren bei der Zeremonie unter anderem der Landeshauptmann von Salzburg, Wilfried Haslauer, die Präsidentin des Bundesrates, Andrea Gitschthaler, sowie die Nationalratsabgeordneten und Sicherheitssprecher Georg Bürstmayer und Karl Mahrer anwesend.

Zwtl.: Franz Popp neuer Landespolizeidirektor von Niederösterreich

Innenminister Nehammer verkündete im Rahmen der Zeremonie, dass Franz Popp, bisheriger stellvertretender Landespolizeidirektor die Stelle des Landespolizeidirektors in Niederösterreich besetzen wird, und überreichte ihm das offizielle Dekret.

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Oberst Markus Haindl, BA MA
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