„WELTjournal“ am 2. August über „Indien – 100 neue Städte“

Im „WELTjournal +: Monsun – Indiens Lebensspender“

Wien (OTS) - Christa Hofmann präsentiert am Mittwoch, dem 2. August 2017, um 22.30. Uhr in ORF 2 ein „WELTjournal“, das sich nach Indien und in dessen „100 neue Städte“ aufmacht. Danach geht es um 22.55 Uhr mit dem Monsun auf dem Subkontinent weiter.

WELTjournal: Indien – 100 neue Städte

Indien feiert im August den 70. Jahrestag seiner Unabhängigkeit – und hat atemberaubende Pläne für wirtschaftliches Wachstum und Entwicklung: Das mit 1,3 Milliarden Menschen zweitbevölkerungsreichste Land der Erde hat angekündigt, 100 neue Millionenstädte zu bauen, um Wohnraum und Arbeitsplatz zu schaffen für Indiens aufstrebende Mittelschicht. Auch wenn dieses Ziel wohl nicht ganz eingehalten werden kann, so ist der Wandel, den Indien vollzieht, rasant.
„WELTjournal“-Reporter Patrick A. Hafner hat sich das größte Infrastrukturprojekt der Welt angesehen, das derzeit zwischen der Hauptstadt Neu-Delhi und dem Finanzzentrum Mumbai vorangetrieben wird. Ein 1.500 Kilometer langer Industriekorridor soll beide Metropolen verbinden. Die ersten neuen Städte auf diesem Korridor, sogenannte „Smart Citys“, sind bereits in Bau. Während in den traditionell gewachsenen Städten die Infrastruktur oftmals veraltet und völlig überlastet ist, soll in den „Smart Citys“ neueste Technologie zum Einsatz kommen. Energie soll erneuerbar sein, der Verkehr soll durch funkgesteuerte Leitsysteme geregelt werden und die Sicherheit der Bewohner soll durch intelligente Überwachung allumfassend sein. Indien überspringt mit der „Smart City“ gleich mehrere Entwicklungsstufen. Die Verlierer sind jene Bauern, die das Land bewirtschaften, auf dem die neuen Städte entstehen sollen. Sie sind aufgefordert, ihren Grund und Boden gegen geringe Entschädigungen an Investoren zu verkaufen und abzusiedeln. Der Film von Patrick A. Hafner zeigt den Widerstand der Bauern und porträtiert das Leben in der ersten „Smart City“ in Indien, die bereits fertig ist.

WELTjournal +: Monsun – Indiens Lebensspender

Jedes Jahr um diese Zeit wird Indien heimgesucht von einem Wetterphänomen, das die einen feiern, während es die anderen fürchten. Das indische Wetteramt versucht penibel genau zu errechnen, wann der große Regen kommt, der im Juni beginnt und drei Monate lang anhält. Eine falsche Prognose kann ganze Ernten vernichten und den Aktienmarkt abstürzen lassen. Der Monsunregen ist fast die einzige Quelle, aus der sich Indiens Flüsse und Seen speisen. Ohne sein Wasser gäbe es keine Landwirtschaft in Indien. Wo kein Regen fällt, herrscht Dürre. Gleichzeitig vernichten die Regenmassen Existenzen und überschwemmen ganze Landstriche jedes Jahr aufs Neue. Die bildstarke „WELTjournal +“-Reportage zeigt Menschen, die ihr Leben damit verbringen, die Wassermassen des Monsuns abzuwehren, während andere sehnlichst auf den großen Regen warten, wie auf einen Gott, der ihnen neues Leben schenkt.

Die Sendung ist (vorbehaltlich Rechteklärung) nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

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