„WELTjournal/WELTjournal +“: „USA – Gott schütze Amerika“ und „Dayton Ohio – abgehängt und ausgeträumt“

Am 9. September ab 22.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) Der US-Präsidentschaftswahlkampf geht in die entscheidende Phase. Rund zwei Monate vor dem Urnengang zeigt das „WELTjournal“ – präsentiert von Patricia Pawlicki – dazu am Mittwoch, dem 9. September 2020, um 22.30 Uhr in ORF 2 die Reportage „USA – Gott schütze Amerika“. Im „WELTjournal +“ folgt um 23.15 Uhr die Dokumentation „Dayton Ohio – abgehängt und ausgeträumt“.

WELTjournal: „USA – Gott schütze Amerika“

Der Präsidentschaftswahlkampf in den USA geht in die heiße Phase. Seinen Wahlsieg vor vier Jahren verdankt Donald Trump auch und vor allem erzkonservativen evangelikalen Christinnen und Christen, die gegen Schwangerschaftsabbruch wettern und die biblische Schöpfungsgeschichte wörtlich nehmen. Nach Umfragen glauben 42 Prozent der Amerikaner/innen nicht an die Evolutionstheorie, sondern sind überzeugt, dass Gott die Welt erschaffen hat. Trumps Vize-Präsident Mike Pence setzt sich sogar dafür ein, dass die Schöpfungsgeschichte im Biologieunterricht gelehrt wird. Das „WELTjournal“ unternimmt eine Reise durch die USA und besucht Erlebnisparks und Attraktionen, in denen christliche Fundamentalisten Bibelgeschichten als faktische Wahrheiten präsentieren. In Kentucky etwa steht eine riesige Arche Noah, sieben Stockwerke hoch, mit Noahs Familie und unzähligen nachgebildeten Tierpaaren. Auf der Info-Tafel wird Noahs Alter gemäß der Bibel mit 950 Jahren angegeben. Auf die Frage einer Schülerin, wie das sein könne, sagt die Lehrerin „damals sind die Menschen eben anders gealtert“. Sie ist eine der vielen erzkonservativen Amerikaner/innen, die für die Wiederwahl von Präsident Trump kämpfen: sie sehen ihn als „Gottes Werkzeug, um die Welt besser zu machen“.

WELTjournal +: „Dayton Ohio – abgehängt und ausgeträumt“

„Wir verwenden Equipment, das für Katastrophenfälle gedacht ist“, erzählt Kent Harshbarger, Leichenbeschauer in der einst wohlhabenden Industrie-Stadt Dayton, Ohio. Seit der globalen Finanzkrise und dem Wirtschaftseinbruch ist die Zahl der Drogentoten in Dayton explodiert. Zu Daytons Blütezeit in den 1960er und 1970er Jahren lebten hier rund 260.000 Menschen, doch seit dem Niedergang der Stahlindustrie und der Abwanderung der Automobilfertigung in Billiglohnländer hat fast die Hälfte der Einwohner/innen die Stadt verlassen. Armut, Flucht in Drogen und schlechte Gesundheitsversorgung haben die Lebenserwartung in Dayton deutlich gedrückt. „WELTjournal +“ zeigt das Leben in einer Stadt, die im Zuge der Globalisierung abgehängt wurde, deren Bewohner/innen aber trotz allem nicht aufgeben wollen.

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