Wiener Pensionistenverband bietet Gesundheitsminister Anschober Unterstützung bei COVID 19-Impfungen an

Harry Kopietz, Präsident des Wiener Pensionistenverbandes, fordert die Bundesregierung auf, nicht auf die besonders gefährdete ältere Generation zu vergessen

Wien (OTS) „Sollte der Herr Gesundheitsminister Probleme haben, seine gebunkerten Vorräte an Impfungen gegen COVID 19 an die richtigen Personen zu verteilen, sind wir gerne bereit, ihn zu unterstützen“, sagt Prof. Harry Kopietz, Präsident des Wiener Pensionistenverbandes. Seit Ausbruch der Pandemie in Österreich vor gut neun Monaten ist klar, dass vor allem ältere Personen zu den am meisten gefährdeten Gruppen zählen werden. Seit neun Monaten also hatte Herr Gesundheitsminister Anschober Zeit, sich zu überlegen, was passieren soll, wenn eine Impfung gegen das Virus entwickelt worden ist und wie besonders gefährdete Personengruppen rasch geimpft werden können.

Anschobers Plan – wenn es überhaupt einer ist – schaut leider sehr traurig aus, vor allem für uns ältere Generation. Während die meisten Corona-Opfer ältere Menschen sind, ließen sich Bundeskanzler Kurz und seine Regierungsmitglieder bei einem Show-Impfen am 27. Dezember abfeiern. Seitdem ist Pause, obwohl mehr als 60.000 Impfdosen vorhanden sind. Derzeit wurden in Österreich von 100 Menschen nur 0,07 geimpft. In Israel sind es 15,83, in Dänemark 0,81, und in Deutschland 0,38. Österreich gehört weltweit damit zu jenen Ländern, in denen am wenigsten geimpft wurde. „Ich frage Herrn Minister Anschober und Herrn Bundeskanzler Kurz, wie viele Krankheits- und Todesfälle hätten vermieden werden können? Es können doch nicht die die von Krankheit und Tod betroffenen Menschen sein, die hier die Konsequenzen zu tragen haben!“, kritisiert Kopietz.

Auch die vor mehr als einem Monat – am 1. Dezember 2020 – versprochenen 10 Stück FFP2 Masken für über 65ig jährige waren offenbar nur ein leeres Versprechen. Die Menschen warten noch immer auf diese Masken. Auch hier frage ich mich, wie viele ältere MitbürgerInnen, die sich diese Masken mit ihrem Einkommen nur schwer leisten können und sich darauf verlassen haben, wurden in der Zwischenzeit krank oder befinden sich im Spital.

„Geschätzter Herr Gesundheitsminister Anschober, die Wiener und der Wiener Pensionistenverband sind gerne bereit, Sie beim Schutz der Wienerinnen und Wiener zu unterstützen”, streckt Kopietz dem Gesundheitsminister die Hand entgegen und meint abschließend: „Wien hat die Erfahrung und das Know-How, wie innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl an Menschen getestet, geschützt oder geimpft werden kann.”

Rückfragen & Kontakt:

Pensionistenverband Österreichs
Landesorganisation Wien
01 319 40 12
wien@pvoe.at



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