WK Wien: Fallende Schaumweinsteuer bringt Entlastung von 25 Millionen Euro

Sektindustrie-Sprecher Polsterer-Kattus: „Sektsteuer endlich abgeschafft, langjährige Forderung der WK Wien ist Realität“

Wien (OTS) „Morgen ist es soweit: Die Schaumweinsteuer fällt und sorgt in der schwierigen Corona-Zeit für Stimmungsaufhellung in der Branche“, sagt Ernst Polster-Kattus, Sprecher der Sektindustrie in der WK Wien. „Das führt zu Wettbewerbsgerechtigkeit für österreichische Produkte, hilft der angeschlagenen Gastronomie, entlastet die Umwelt und schafft Arbeitsplätze.“

Die Entlastung bei der Steuer in der Höhe von 25 Millionen Euro kommt vor allem heimischen Produzenten zugute. Die Einführung der Bagatellsteuer führte ab 2014 zu einem Einbruch des österreichischen Sektmarktes und schwächte heimische Erzeuger gegenüber den zumeist aus Italien stammenden Konkurrenzprodukten wie Prosecco und Frizzante, die der Steuer nicht unterlagen.

Erleichterung für Gastro, Handel und Konsumenten

Die Sektkorken könnten nun aber auch in anderen Branchen in knallen. „Die Gastronomen und der Handel profitieren ebenso wie die Konsumenten“, so Polsterer-Kattus. Letztlich können sich vor allem landwirtschaftliche Produzenten durch die neue Steuergerechtigkeit höhere Absatzmengen erwarten. Für die Konsumenten bedeutet das – dem Zeitgeist entsprechend – regionale und lokale Produkte zu fairen Preisen.

„Wir sind erleichtert, dass auch unseren Partnern in der Gastronomie durch diese Maßnahme der Regierung am Weg in eine neue Normalität’ geholfen wird”, so Polsterer-Kattus, der sich durch die Abschaffung der Steuer auch positive Effekte auf die Umwelt erhofft. „Ein höherer Konsum lokaler Produkte führt zu kürzeren Transportwegen und reduziert die CO2-Belastung. Regionale Wertschöpfung wird gestärkt, wodurch positive Effekte auf den Arbeitsmarkt zu erwarten sind.”

Von Katerstimmung zur Sektlaune

Die Schaumweinsteuer wurde 2005 abgeschafft. Als sie 2014 wiedereingeführt wurde, sorgte das für große Katerstimmung in der Branche. Seitdem sei nicht nur der Absatz der Schauweine um 25 Prozent gesunken, auch Arbeitsplätze gingen in der Branche verloren. „Jetzt ist die Schaumweinsteuer Geschichte, der Katerstimmung folgt die Sektlaune”, freut sich Polsterer-Kattus.

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