Forderungen des Payment Festivals an die Politik

Im Rahmen des PF19 Payment Festivals wurden vier zentrale Forderungen auf Basis der europäischen Retail Payment Strategie der EZB formuliert.

Wenn wir nicht sofort handeln und alle Kräfte bündeln, könnten wir auch den Wettlauf im Digital-Payment-Bereich verlieren. Dem größer werdenden Abstand zu Amerika und China können wir nur durch einen gemeinsamen Kraftakt etwas entgegensetzen. Das Ziel ist es, rasche Lösungen im Payment zu etablieren, die auf nachhaltige Akzeptanz stoßen.

Max Jürschik, Initiator des PF19 Payment Festivals

Wien (OTS) Heute fand das PF19 Payment Festival mit mehr als 100 TeilnehmerInnen inklusive den Payment Pioneers aus Banken, Handel, Startups, Regulatoren und Interessensvertretungen sowie Politik statt. Im Mittelpunkt der Konferenz stand die Diskussion der europäischen Retail Payment Strategie der Europäischen Zentralbank. Holger Neuhaus, Head of Division Market Infrastructure and Payments der Europäischen Zentralbank (EZB), formulierte die Stoßrichtungen, die auf den rasanten Veränderungen im Bezahlverhalten der KonsumentInnen basiert. Gemeinsam wurden die Notwendigkeiten für eine Stärkung des Wirtschaftsraumes von den TeilnehmerInnen diskutiert. Nun liegen vier zentrale Forderungen der InitiatorInnen des Payment Festivals vor, um eine sofortige Umsetzung der Strategie für Europa zu ermöglichen:

  1. Rasche Schaffung der Rahmenbedingungen zur Umsetzung der Europäischen Payment Strategie unter bedingungsloser Berücksichtigung des Endkundennutzens.
  2. Aktive Wahrnehmung der Trends von Seiten der Politik & Interessenvertretungen aufgrund der Digitalisierung und der Änderung des Bezahlverhaltens der KundInnen.
  3. Massive Steigerung der Dynamik und der Umsetzungsgeschwindigkeit zur Unterstützung der Initiativen, Startups und Gründungen.
  4. Aufstockung der Funds und Förderungen bzw. steuerlichen Rahmenbedingungen durch die Politik.

Gleichzeitig sagen die PF19-InitiatorInnen zu, diese Anliegen aus ihrem Handlungsbereich heraus zu unterstützen. TeilnehmerInnen der Konferenz waren zahlreiche ExpertInnen, u.a. von der EZB, der OeNB, Bluecode, Mastercard, Worldline, BearingPoint, RBI, Erste Bank, Raiffeisen Bank Oberösterreich, Wolf Theiss, ÖBAG, u.v.m. Max Jürschik, Initiator des PF19 Payment Festivals und Geschäftsführer von KILL THE DRAGON, bringt es auf den Punkt: „Wenn wir nicht sofort handeln und alle Kräfte bündeln, könnten wir auch den Wettlauf im Digital-Payment-Bereich verlieren. Dem größer werdenden Abstand zu Amerika und China können wir nur durch einen gemeinsamen Kraftakt etwas entgegensetzen. Das Ziel ist es, rasche Lösungen im Payment zu etablieren, die auf nachhaltige Akzeptanz stoßen.“ Die Forderungen werden in den nächsten Wochen auch persönlich mit PolitikerInnen diskutiert. Denn das Motto des PF19 Payment Festivals bleibt: Die europäische Aufholjagd hat begonnen.

Über PF19 GmbH:

Die PF19 GmbH wurde 2019 von den Initiatoren Martin Sprengseis, Gerald Gruber, Max Jürschik und Birgit Kraft-Kinz gegründet. Ziel ist es, aus Wien die europaweite Vernetzungs-Plattform für Kollaboration & Innovation im Payment zu etablieren. Dabei spielt die Gewinnung der Payment Pioneers eine wesentliche Rolle. Zu diesem Zweck werden neben den Banken & Finanzinstitute, Serviceprovider aus dem Payment Sektor, der Handelsunternehmen, Startups, Regulatoren & Interessenvertretungen, sowie die Politik angesprochen. Der strukturierte Austausch hat zum Ziel Informationsvorsprünge zu ermöglichen und den Europäischen Wirtschaftsstandort nachhaltig über Payment Projekte zu stärken.

Aktuell gehören den Payment Pioneers rund 500 Personen an. Die Zielgröße liegt bei 2.800 Personen.

Rückfragen & Kontakt:

KRAFTKINZ GmbH
Christoph Klaritsch
christoph.klaritsch@kraftkinz.com
Tel. 01 803 308 4 17



Quelle

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