Koalitionsräson kann nie wichtiger sein als Menschenleben

Stephanie Krisper: „Für die Kinder in Moria macht es keinen Unterschied, ob die ÖVP mit der FPÖ oder mit den Grünen regiert. Das ist beschämend.“

Wien (OTS) „Zu viele Kinder und ihre Familien leiden in den griechischen Insellagern schon viel zu lange, jetzt ist die Lage dort endgültig menschenunwürdig – und die türkis-grüne Bundesregierung unternimmt nichts dagegen“, sagt NEOS-Asylsprecherin Stephanie Krisper nach der weiteren Ablehnung eines NEOS-Antrages zur Aufnahme von 100 Kindern aus dem abgebrannten Flüchtlingslager in Moria in der heutigen Nationalratssitzung. „Das ist beschämend. Ein derartig eiskalter Zynismus dürfte nie in die Politik Einzug halten.“

Dass die Volkspartei solidarische Lösungen auf EU-Ebene erst verhindert und dann hartherzig bleibt, „hat uns nicht sonderlich überrascht, sie hat ihre christlich-sozialen Werte unter Sebastian Kurz längst über Bord geworfen und ist nicht mehr von den Freiheitlichen zu unterscheiden“, so Krisper. „Aber wir hatten bis zuletzt gehofft, dass sich die Grünen vielleicht doch noch ihres Anstandes, den sie vor wenigen Monaten noch groß plakatiert hatten, entsinnen und das Retten von Menschenleben über die Koalitionsräson stellen. Dass sie sich stattdessen auch bei solch fundamentalen Entscheidungen dem Koalitionszwang gebunden fühlen, zeigt nur, dass sie bei den Regierungsverhandlungen bei grundsätzlichen Themen viel zu viel nachgegeben haben. Für die Kinder, die in Moria Hunger und Durst leiden und auf EU-Boden im Dreck schlafen, macht es schon seit Beginn dieser Regierung Kurz II keinen Unterschied, dass die Freiheitlichen verhindert wurden. Das macht mich gleichermaßen wütend wie traurig.“

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