Kopftuch – Lercher: Um von dieser Regierung wahrgenommen zu werden, müssten sich Österreichs Arbeitnehmer kollektiv ein Kopftuch umbinden

Kurz/Strache-Regierung hat 0,0 Prozent Verständnis für Arbeitnehmer, aber 100 Prozent Aufmerksamkeit für 50 Kopftücher

Wien (OTS/SK) „Der Regierung von Konzernkanzler Kurz sind Österreichs Beschäftigte völlig egal. Diese Regierung hat null Verständnis für über drei Millionen Beschäftigte und fast alle Familien im Land, die ab 1. September unter der 60-Stunden-Woche leiden müssen. 100 Prozent ihrer Aufmerksamkeit widmet diese Regierung hingegen dem Thema Kopftuchverbot im Kindergarten. Niemand will, dass kleine Mädchen Kopftuch tragen müssen. Dieses Problem betrifft aber vielleicht 50 Mädchen in Österreich und trotz geballter Aufmerksamkeit von Kurz und Strache haben sie das Problem nach Monaten immer noch nicht gelöst. Mehr als drei Millionen Beschäftigte in Österreich würden sich wünschen, nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit zu bekommen, die 50 Mädchen mit Kopftuch erhalten. Vielleicht müssten sich Österreichs Beschäftigte ein Kopftuch umbinden, um von dieser Regierung überhaupt wahrgenommen zu werden“, sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Max Lercher heute, Sonntag, gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Offenbar sei die Kurz/Strache-Regierung mit dem Thema Kopftuchverbot voll ausgelastet, denn für Österreichs Beschäftigte habe die unsoziale Regierung nur die kalte Schulter übrig. „Mehr als  drei Millionen Beschäftigte und ihre Familien sowie der Protest von über 100.000 Menschen aus der Zivilgesellschaft sind für Kurz und Strache kein Thema, da wird einfach drübergefahren. Trotz Dauerinszenierung bringt die Regierung aber selbst bei der Integration nichts weiter. Das Kopftuchthema wird seit Monaten nur besprochen und nicht gelöst, Integrationsmaßnahmen wurden zusammengestrichen und ein umfassendes Konzept fehlt völlig. Die Kurz/Strache-Regierung hat bei Integrationsmaßnahmen im Bildungsbereich und beim Integrationsjahr massiv gekürzt und auch bei der Sicherheit versagt man komplett. Die angeblich geschlossenen Moscheen sind alle wieder offen. Statt von Polizeiplanstellen träumt der Innenminister von Ponys und in Graz zeigte sich gerade erst, dass die Unterfinanzierung der Staatsanwaltschaft ein eklatantes Sicherheitsrisiko bedeutet“, sagt Lercher.

„Die SPÖ wäre jederzeit verhandlungsbereit, wenn es um ein umfassendes Integrationspaket geht. Aber diese Regierung will ja gar nichts lösen, sondern nur von Kopftüchern reden, um von Lohnraub und 60-Stunden-Woche abzulenken. Aber die Ablenkungen dieser Regierung erinnern längst an Neymars Schwalbenshow bei der WM. Die hat auch längst jeder durchschaut“, sagt Lercher. (Schluss) mb/dst

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