Sozialversicherung – Muchitsch: Skandalöser Versuch von Hartinger-Klein, die Kosten der Fusion zu verschleiern

Wien (OTS/SK) „Die SPÖ hat immer davor gewarnt, dass diese Zwangsfusion der Kassen mehr kostet als sie bringt. Dass FPÖ-Ministerin Hartinger-Klein von Anfang an schon die Kosten verschleiern muss, ist skandalös“, so SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch zu Informationen der „Wiener Zeitung“, wonach Hartinger-Klein mittels „Erlass“ die Kosten für die Fusion für die Öffentlichkeit niedriger halten will, als sie tatsächlich sind. Zusätzlich wird der Apparat auf Kosten der Patientinnen und Patienten und der Versicherten aufgebläht und 48 neue Posten geschaffen, die zusätzliche Kosten in der Höhe von 7,2 Millionen Euro verursachen. „Von Sparen im System, wie die Regierung behauptet, ist hier nichts zu sehen, ganz im Gegenteil: hier wird Steuergeld in Millionenhöhe aus dem Fenster geschmissen“, kritisierte Muchitsch. ****

Dass bei dieser Fusion auch die von der Regierung behaupteten Einsparungen nicht zu finden sind, hat ja auch schon der Rechnungshof festgestellt und heftige Kritik daran geübt, so Muchitsch. Auch das Beispiel Deutschland habe gezeigt, dass die Zusammenlegung von Krankenversicherungen die Verwaltungskosten nicht gesenkt, sondern erhöht hat. Die Verwaltungskosten sind im internationalen Vergleich erstklassig niedrig. Von 100 eingezahlten Euro gehen nur 2,8 Euro in die Verwaltung, 97,2 Euro an die Versicherten. “Das ist um ein Vielfaches günstiger als in Deutschland, Holland und der Schweiz.” „Wo soll man da einsparen? Das kann nur zu Lasten der Versicherten gehen – Selbstbehalte sowie weniger Leistungen auf Kasse werden die Folge sein“, so Muchitsch. (Schluss) up/sl/mp

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