FP-Seidl ad KH Nord: Bauverzögerung wurde absichtlich verschwiegen

Politische Entscheidungsträger müssen Versagen nur noch zugeben

Wien (OTS) „Offensichtlich sind die politisch Verantwortlichen in der Causa KH Nord doch nicht so unwissend wie sie sich immer geben“, kommentiert der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Wolfgang Seidl, die Zeugenaussage von DI Fritz Kermer. Den Aussagen von Kermer zufolge hätte die begleitende Kontrolle die politischen Entscheidungsträger nämlich sehr wohl regelmäßig über die Verzögerung des Bauprojekts informiert. „Bereits Ende April 2014 wusste die damalige SPÖ-Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely, dass das Projekt KH Nord um zumindest neun Monate später als geplant fertig sein wird“, ist der Freiheitliche empört. Im Jahr 2015 war dann bereits absehbar, dass sich die Fertigstellung um 15 bis 18 Monate verzögern würde. „Noch vor der Wien Wahl 2015 wurde uns allerdings erzählt, dass beim Bauprojekt alles im Lot sei. Hier wurde somit nachweislich die Unwahrheit gesagt“, erinnert Seidl.

Die begleitende Kontrolle hat demnach auch schriftlich dokumentiert, dass sowohl die Projektleitung als auch die Projektsteuerung mehr als ungeeignet für so einen Megabau war. „Die Aufgaben wurden entweder unzureichend oder überhaupt nicht wahrgenommen. Anscheinend fehlte es am nötigen Know-How für ein derartig großes Projekt. Jetzt müssen die politischen Entscheidungsträger nur noch zugeben, dass sie versagt haben“, fordert Seidl. (Schluss) akra

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