FP-Schuster: Gutschein-Chaos bei Rot-Grün setzt sich fort

Nach Taxi-Gutschein nun völliges Debakel mit den Gastro-Gutscheinen

Wien (OTS) „Es freut mich, dass die Stadt Wien den Bürgern und den Gewerbetreibenden in schlechten Zeiten unter die Arme greifen will. Wir sind prinzipiell für Unterstützung, nur muss Sie auch dort ankommen, wo sie dringend benötigt wird und zielgerichtet sein“, stellt der FPÖ-LAbg. Georg Schuster in seiner heutigen Rede vor dem Wiener Gemeinderat klar.
Leider funktionieren die von Bürgermeister Ludwig breitenwirksam angepriesene Gutschein-Aktionen nicht und entpuppen sich letztendlich leider als Debakel für die Stadt und damit für den Steuerzahler.
Gerade die Taxibranche, wurde von der Corona Krise wirtschaftlich sehr getroffen, daher ist jede Initiative, den leidgebeutelten Taxi-Unternehmern und – Lenkern wirtschaftlich zu helfen, begrüßenswert. „Aber nicht so!“, kritisiert Schuster.
Die Wiener und Wienerinnen haben offensichtlich den Gutschein nicht wirklich nutzen können, denn nur ein kleiner Teil des budgetierten Geldes wurde überhaupt abgerufen. Von den 4.500 Taxis in Wien konnten weniger als die Hälfte den Gutschein erst gar nicht einlösen, da Sie nicht an eine Funkzentrale angebunden sind, was aber technisch vorausgesetzt wurde. Die Gutscheine waren zudem nicht fälschungssicher und personalisiert, es gab nachweislich Missbrauch durch kopierte Gutscheine und die Verrechnung der Gutscheine muss zukünftig einfacher gestaltet werden. „Unternehmer klagten über die hohe Bürokratie und die langen Wartezeiten, bis sie endlich ihr Geld bekamen. Als Soforthilfe war die Maßnahme daher ungeeignet“, weiß Schuster.

Ein Umstand, der auch beim Gastro-Gutschein, diesmal von den Wirten, kritisiert wird. Während der Wirt bei jedem Gutschein von der Rechnungsnummer bis zur -Summe bürokratischen Aufwand zu leisten hat, wurden die Gutscheine ohne jede Personalisierung und nicht nachvollziehbar mit der Gießkanne verteilt. „Gutscheine werden auf willhaben verscherbelt, Briefkästen geplündert und manche Anbieter verkaufen 15 Gutscheine – wie geht das?“, will Schuster wissen.
Diese Gutschein-Aktionen seien auf den ersten Blick medienwirksam, bei genauerer Betrachtung allerdings schlecht durchdacht, in Sicherheits- und Missbrauchsfragen naiv und letztendlich für die Unternehmer aufwendig und nicht das, was man sich als „Soforthilfe“ wünschen und erwarten würde.
„Ich habe den Eindruck, wenn im Oktober keine Wahlen wären, dann würden die Wiener und Wienerinnen wieder einmal durch die Finger schauen“, bemerkt Schuster abschließend.

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FPÖ Wien
Andreas Hufnagl
Pressereferent
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