ÖAMTC fordert erneut ganzheitliches Konzept für Wiener Parkraumbewirtschaftung

Simmeringer im Zentrum des Bezirkes für Parkraumbewirtschaftung

Wien (OTS) - Heute wurden die Ergebnisse der Parkpickerl-Befragung im 11. Wiener Gemeindebezirk präsentiert. "Im Wesentlichen haben sich die Bewohner im Zentrum des Bezirkes für eine Parkraumbewirtschaftung entschieden, während die Zonen am Stadtrand gegen das Parkpickerl waren", fasst ÖAMTC-Jurist Nikolaus Authried zusammen. Für den Club ist die Befragung der Bevölkerung durch die Simmeringer Bezirksvorstehung ein Schritt in die richtige Richtung – insbesondere auch die detaillierte Fragestellung, bei der erstmals in Wien auch die generelle Zufriedenheit mit dem Wiener Kurzparkzonenmodell abgefragt worden ist.

Das Ergebnis gilt es nun zu akzeptieren, auch wenn die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten aufgrund der starren Haltung der Stadt Wien beschränkt waren. "Seit Jahren zeigt sich, dass mit der Einführung der Kurzparkzonen das Parkproblem nur verschoben wird. Ist es in einem Bezirk 'gelöst', tritt es im nächsten auf. Es fehlt immer noch an einem ganzheitlichen Konzept“, kritisiert Authried. Dabei gibt es in anderen Städten, etwa in Graz, Innsbruck oder auch München und Berlin gute Alternativen zu den unflexiblen "Blauen Zonen". Und auch das 2012 vom ÖAMTC erarbeitete Modell "Faires Parken in Wien" wäre eine Möglichkeit der Parkraumbewirtschaftung im Sinner aller Beteiligten. "Die Stadt Wien weigert sich jedoch beharrlich, andere Konzepte in Betracht zu ziehen. Und auch von rechtlich bereits bestehenden Möglichkeiten wie Anrainerparkplätzen ohne Kurzparkzone wird bewusst kein Gebrauch gemacht", kritisiert Authried.

Der ÖAMTC fordert außerdem einheitliche Vorgaben zu Bürgerbefragungen. "Es mutet schon seltsam an, dass in Simmering erstmals auch Drittstaatsangehörige gefragt werden mussten. Es braucht gleiche Regeln für alle. Bürgerbefragungen sollen standardisiert ablaufen und im Zusammenhang mit größeren Verkehrsthemen zur Selbstverständlichkeit werden“, so Authried abschließend.

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