Silvester – Czernohorszky: „Der Umwelt zuliebe – bitte keine Kracher und Feuerwerke!“ | PID Presse

Wien (OTS) Silvester naht und damit auch ein Brauch, der jedes Jahr eine große Belastung für Menschen, Tiere und Umwelt darstellt und auch zur Gefahr werden kann. „Feuerwerk, Kracher und Böller bedeuten Stress pur für Mensch und Natur“, warnt Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. „Besonders bei Kindern und älteren Menschen kann durch den hohen Schallpegel großer Stress ausgelöst werden.“ Weiters verletzen sich jährlich etwa tausend ÖsterreicherInnen an Augen, Ohren und Händen beim Einsatz von Pyrotechnik.

Für die zahlreichen Wildtiere der Stadt wiederum löst das laute Krachen zu Silvester große Angst aus und kann sogar lebensgefährlich sein. Wildtiere wie Reh, Fuchs, Dachs und Hase haben ein sehr empfindliches Gehör, damit sie rechtzeitig vor Gefahren gewarnt werden und fliehen können. Das laute Knallen der Feuerwerkskörper versetzt die Tiere daher in besondere Panik. Die dadurch verursachte Flucht kann für Wildtiere mit schweren Verletzungen oder sogar tödlich enden. „Angst und Stress zehren sehr an den Kraftreserven, die die Tiere jedoch dringend benötigen um den Winter zu überleben. Der Forst- und Landwirtschaftsbetrieb bittet daher auf Feuerwerke im Bereich von Waldgebieten in der Silvesternacht zu verzichten um die Wildtiere in der ohnedies beschwerlichen Zeit zu schonen“, appelliert Forstdirektor Andreas Januskovecz an die Wienerinnen und Wiener.

Schlechte Werte für Wiener Luft zu Silvester

Die Stadt Wien ist eine der lebenswertesten und grünsten Städte weltweit, besonders die gute Luft trägt erheblich zum Wohlfühlfaktor der Stadt bei. Zum Jahreswechsel aber verzeichnen die Wiener Luftmessstellen immer wieder einen traurigen Rekord an gemessenen Feinstaubpartikeln. „Die Feinstaub-Belastung der Luft um Mitternacht entspricht in etwa jener in einem durch Zigarettenrauch dicht verqualmten Raum. Je nach Wetterlage dauert es oft mehrere Tagen, bis sich die gute Wiener Luft wiedereinstellt“, so Jürgen Czernohorszky.

Waldbrandgefahr durch Feuerwerkskörper

Mangelhafte Billigprodukte und die falsche Bedienung von pyrotechnischen Produkten können dazu führen, dass Feuerwerksraketen schon am Boden explodieren oder als brennende Fackeln vom Himmel fallen. Dabei können am Waldboden und auf Wiesenflächen gefährliche Brände entstehen die große Schäden in der Natur anrichten.

Verbot von Feuerwerkskörpern

Wie bereits in den Vorjahren ist die Verwendung von Knallkörpern, Feuerwerksraketen und anderer pyrotechnischer Sätze verboten. Der Forst- und Landwirtschaftsbetrieb der Stadt Wien bittet außerdem dringend, keine Raketen und Feuerwerkskörper in Waldgebieten, Parkanlagen und Rückzugsräumen von Wildtieren und Vögeln abzufeuern. Grüne Ruhezonen in der Stadt, in denen insbesondere Singvögel eine Zuflucht finden, sollten vor der Silvesterknallerei verschont bleiben. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Michaela Zlamal
Mediensprecherin StR Jürgen Czernohorszky
+43 1 4000 81446
michaela.zlamal@wien.gv.at

Martina Billing
Forst- und Landwirtschaftsbetrieb
+43 1 4000 49023
kommunikation@wien.gv.at



Quelle

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at

(C) Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender.

Eigenes Pressefach für Ihre Pressemeldungen - Pressefach.eu

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen