SWV NÖ-Schaden/Rieger: „Corona-Speicheltests so schnell wie möglich zulassen!“

Nicht-invasive Tests sind sinnvoller als Massentests und ermöglichen pandemiegerechtes Arbeiten

St. Pölten (OTS) „Es braucht endliche eine praxistaugliche Teststrategie, wie wir die Zeit überbrücken können, bis eine angemessene Durchimpfungsrate erreicht ist. Weitere Lockdowns und Massentests, die nicht anlassbezogen sind, sind keine Lösung. Dieses Geld wäre in Speicheltests sinnvoller angelegt. Sie können einfach durchgeführt werden und ermöglichen eine Öffnung der Betriebe“, fordert Thomas Schaden, der Präsident des Sozialdemokratischen Wirtschaftsverbandes (SWV) NÖ. „Für die Eigenanwendung ohne Anwesenheit von Gesundheitspersonal ist der sogenannte Spuck- oder Speicheltest bisher nicht zugelassen, obwohl er in ausgewählten Apotheken schon verfügbar ist. Das muss sich schnellstens ändern.“ „Eine Woche Lockdown kostet der Regierung zwei Milliarden Euro – ganz abgesehen von den Kosten der Massentests. Das ist ein weiteres Argument für die schnellstmögliche Zulassung der Speicheltests“, erklärt Manfred Rieger, der Spartenobmann im Tourismus und in der Freizeitwirtschaft des SWV NÖ. „Die Gastronomie muss auch mit Kongressen, Seminaren und Events endlich wieder in Schwung kommen. Es muss ein System entwickelt werden, wo hier bei Zutritt kostenfrei ein Speicheltest gemacht werden kann.“
„Eine Zusammenarbeit mit Rettungsorganisationen können wir uns dabei gut vorstellen, die dann für solche Veranstaltungen an die UnternehmerInnen Spucktests ausgeben. Die Organisationen rechnen die Tests dann direkt mit der zuständigen Gesundheitsbehörde ab. Der Veranstalter nennt einen Verantwortlichen, der beim Zutritt der Gäste den Spucktests beiwohnt. Liegt ein ganz aktueller Test vor, dann muss diese Person natürlich nicht noch einmal getestet werden. Die Betriebe dürfen jedoch nicht mit der Kontrolle belastet werden“, sagt Rieger.
„Es gibt einfach nicht genug Testpersonal in Österreich, um wöchentliche Tests für alle anzubieten. Die vorgeschlagene Vorgehensweise können wir uns nicht nur für Gastronomie und Hotellerie, sondern auch für andere Branchen wie Dienstleister vorstellen. Es muss endlich wieder ein planbares und pandemiegerechtes Arbeiten für die UnternehmerInnen möglich werden“, fordert Thomas Schaden.

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