Wiener Bürgermeister für ein kontrolliertes Vorgehen in Abstimmung mit den anderen Bundesländern | PID Presse

„Besser draußen als drinnen“ und „Kontrolliert vor unkontrolliert“ sind für Ludwig die zwei wesentlichen Grundsätze

Wien (OTS/RK) Nach den Beratungen heute Vormittag mit den Vertretern der Bundesregierung, den ExpertInnen sowie den Landeshauptleuten setzt Wien weiterhin auf ein kontrolliertes Vorgehen in Abstimmung mit den anderen Bundesländern. Vorrangig dabei sei die rasche Impfung von weiten Teilen der Bevölkerung. Alle verfügbaren Impfdosen werden dafür so rasch als möglich in den jeweiligen Bevölkerungsgruppen entsprechend der Priorisierung verimpft. „Gleichzeitig werden wir unsere intensive Teststrategie weiter ausbauen. Derzeit liegen wir bei einer Kapazität von 55.000 Tests pro Tag – rund die Hälfte davon mit den besonders genauen PCR-Tests“, so der Wiener Landeshauptmann und Bürgermeister. Der PCR-Test ist die verlässlichste Art der Testung, er erfordert jedoch auch entsprechende Laborkapazitäten. Der andere Teil erfolge über die sogenannten Antigen-Tests. „Wir werden unser Testangebot auch weiterhin sukzessive weiter ausbauen“, so Ludwig, der in dem Zusammenhang auch auf das Projekt „Alles gurgelt“ verweist.

Im Rahmen des Projekts „Alles gurgelt“ von Stadt Wien und Wiener Wirtschaftskammer können seit Ende Jänner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Betrieben sowie Organisationen aus dem Gesundheits- und Sozialbereich samt deren Familienangehörigen zwei Mal wöchentlich einen PCR-Selbsttest mittels Gurgelmethode absolvieren. Das Pilotprojekt wird sehr gut angenommen. Bis Anfang März hatten sich bereits 1.600 Wiener Unternehmen mit mehr als 120.000 MitarbeiterInnen angemeldet – die Kapazität wurde seit dem Projektstart verdoppelt. „Derzeit arbeiten wir an einer Ausrollung auf ganz Wien“, erklärt der Wiener Bürgermeister.

Parallel dazu gelten für Bürgermeister Michael Ludwig die Grundsätze „Besser draußen als drinnen“ und „Kontrolliert vor unkontrolliert“. Die Stadt Wien arbeitet daher weiterhin an Modellen etwa für die Öffnung von Schanigärten. Diese könnten – so es die Infektionszahlen erlauben – schließlich in der wärmeren Jahreszeit eine geordnete Nutzung der Gastronomie im Freien ermöglichen. „Wir arbeiten derzeit an den entsprechenden Modellen und schaffen somit die Voraussetzungen, um dies – sobald es möglich ist, jederzeit umsetzen zu können.“

Zur Eindämmung des Infektionsgeschehens werde Wien auch weiterhin das Contact Tracing forcieren. „Wien liegt im Bundesländerverglich sehr gut. Mit mehr als 750 Mitarbeiterinnen, die in diesem Bereich tätig sind, erreichen wir eine Kontaktnachverfolgung von über 70 Prozent. Bei der Absonderungskontrolle liegt die Quote derzeit bei 90 Prozent.“

Die nächste Bund-Länder Beratung gemeinsam mit Expertinnen und Experten ist für kommenden Montag anberaumt. (Schluss)

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