Blümel/Olischar: Mehr Markt für Wien

Wir wollen eine moderne, lebenswerte Weltstadt – Rot-Grün setzt auf Beschränkungs- und Behinderungspolitik

Wien (OTS) - „Die Wiener Märkte sind Zentrum der Lebensqualität und gleichzeitig Raum für modernes, urbanes Lebensgefühl geworden. Hier sorgen Tradition und Moderne gleichermaßen für Geborgenheit im Grätzel und Großstadtgefühl. Und genau das soll es sein! Zumindest für uns!“, so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel im Zuge des heutigen Pressegesprächs im „Kaas“ am Karmelitermarkt und weiter: „Viele Marktstandler haben es nicht leicht. Darüber hinaus bedrohen Bürokratie, Vorschriftenmarathons und starre Öffnungszeiten Existenzen und das wirtschaftliche Überleben täglich immer mehr.“

Die größte Bedrohung für die Marktstandler sei aber die rot-grüne Stadtregierung. Denn die Neuregelungen von Rot-Grün seien völlig unverständlich und gehen vollkommen an den Bedürfnissen der Besucher sowie der Marktstandler vorbei. „Gerade in unserer schnelllebigen Zeit sollte es allen darum gehen, Plätze zum Verweilen und Genießen zu schaffen, statt Hektik zu fördern“, so Blümel weiter. „Verabreichungsplätze“ seien auf Wunsch von Rot-Grün künftig für Händler verboten. „Nebenrechte“ soll es nicht mehr geben. „Warum bitte, soll ein Händler seine Waren nicht zum Verkosten anbieten?“, so Blümel.

„Rot-Grün setzt mit der geplanten neuen Marktordnung auf mittelalterliche Stadtpolitik. Diese Beschränkungs- und Behinderungspolitik von Rot-Grün in Wien bedroht unsere Märkte und damit dieses Lebensgefühl. Wir wollen keine mittelalterliche Stadtpolitik, sondern eine moderne, lebenswerte Weltstadt!“, so Blümel.

„Märkte sind Orte der Interaktion, des Geschehens und sprechen alle unsere Sinne an. Während es im dichten Gebiet in Wien etablierte Märkte gibt, sieht der Zustand über der Donau sehr traurig aus“, so Gemeinderätin Elisabeth Olischar. Das sei auch auf die fehlende Zusammenarbeit zwischen der für Märkte zuständigen Stadträtin Sima und der für Stadtentwicklung zuständigen Stadträtin Vassilakou zurückzuführen.

Bei neuen Stadtentwicklungsgebieten müssen Marktgebiete mitbedacht werden. Gleichzeitig müsse auch der Fokus darauf gelegt werden Innovationen, wie schwimmende Märkte oder Wandermärkte zuzulassen. Olischar verwies auch darauf, dass die Wiener Landwirtschaft geradezu einzigartig sei. Dieses große Potential werde seitens der Stadt aber zu wenig genutzt. „Unsere Forderung lautet daher auch, dass die Wiener Bauern bei der Standvergabe bevorzugt werden“, so Olischar.

Die weiteren Forderungen der ÖVP Wien

- Der Markt soll am Markt entscheiden

Flexible Öffnungszeiten die sich jeder Marktstandler selber gestalten kann. Jeder Standler weiß, wann seine Kunden Zeit zum Einkaufen haben. Auch die Sonntagsöffnung muss möglich sein, für jene die es wollen!

- Neugestaltung und flexiblere Handhabe bei Verabreichungsplätzen

Ein Markplatz muss mit Leben erfüllt sein und zum Verweilen einladen, um attraktiver Lebensraum zu sein. Daher muss das Ziel ein Attraktivieren der Flächen sein. Die Regelungen sind überbürokratisch, viel zu einschränkend, starr und überholt.

- Bier ja, Wein nein – das kann es nicht sein

Anpassung der Ausschankbestimmungen an das 21. Jahrhundert: Es darf zwar Bier angeboten werden, aber kein Glas Wein – weil diese Regelungen aus grauen Vorzeiten stammen. Damit muss Schluss sein.

- Mehr Markt mit mehr Märkten

Im Vergleich zu etwa München hat Wien sehr wenig Märkte. Wir wollen vor allem den Wiener Landwirtschaftsbetrieben und auch Betrieben aus dem Umland vermehrte Möglichkeiten und einen größeren Markt geben! Wir müssen alles daran setzen, regionale Produktion zu stärken und zu unterstützen.

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